Die Lofotentour wurde von allen mit Spannung erwartet.
Am 14., gegen 06.00 Uhr, ging es dann endlich los. Erstmal nach Rostock, von Rostock nach Dänemark, von Dänemark nach Schweden und dann durch ganz Schweden nach Norwegen. In Norwegen über den Polarkreis nach Skutvik und von dort mit der Fähre auf die Lofoten.
Die Fahrt verlief reibungslos, und dank der vier Kraftfahrer auch ohne Probleme.
Während der Fahrt durch Schweden konnten wir neben der schönen Landschaft auch zahlreiche Rentiere und einige Elche beobachten. Die Elche ließen sich allerdings nicht ablichten.
Den Polarkreis in der Mitternachtssonne zu erleben und das Grillen an der Passstation war ein tolles Erlebnis.
Als wir am Montag endlich am Ziel waren und unsere Häuser beziehen durften, waren alle glücklich und erleichtert.
Trotz der anstrengenden Tour wollten alle unbedingt noch die neuen Fanggründe erkunden und konnten es kam abwarten endlich die Ruten in die Hand zu nehmen.
Gesagt, getan.
Die Boote waren zugeteilt, aufgerüstet und einer Erkundungstour stand nichts mehr im Wege.
Mein Magen fühlte sich allerdings schon kurz nach dem Aufbruch etwas komisch an und so dauerte es nicht lange bis ich die Fische anfüttern musste.
Das fand unser Sportfreund Hermann so Klasse, dass er sich mir anschloss.
Wir waren somit gezwungen das Angeln zu beenden und zurück in den Hafen zu fahren.
Willy und Marco fuhren allein noch mal raus und waren auch noch sehr erfolgreich.
Marco fing an diesem Tag seinen Gigantendorsch von 1,48m und 21,5kg. Auch Willy hatte einige schöne Dorsche zu Strecke gebracht.
Das muss wohl Schicksal gewesen sein.
Mit diesem Start hatte niemand gerechnet, und so waren unsere Fluggäste, die erst am Dienstag eintrafen, kaum noch zu halten.
Die guten Fänge setzten sich auch in den nächsten Tagen fort. Das Wetter war uns, bis auf einen sehr windigen Tag, auch wohlgesonnen. Aber dank der Mitternachtssonne ist man ja unglaublich flexibel, so dass wir am folgenden Tag einfach zweimal rausgefahren sind.
Gefangen wurden zahlreiche Dorsche (die Größten:1,48m/21,5kg u. 1,11m/15,3kg gefangen von Marco), Seelachse über einen Meter, große Schellfische und für die Lofoten eigentlich eher seltene große Leng von 1,10m. Natürlich waren auch wieder zahlreiche und zum Teil recht kräftige Lumbs darunter.
Kurz gesagt, es war wieder eine gelungene Tour und alle waren zufrieden. Obwohl der Standard der Häuser bei weitem nicht an den von Terje in Fister heranreicht. Aber solange die großen Fänge nicht ausbleiben stört sich daran wohl niemand.
Also dann bis demnächst,
Petri Heil, Euer Harte
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